Google vs. Buugle

Autor: Peter Wagner Mi, 29. September 2010 09:17

Googles Streetview kommt auch in unseren Gemeinden an und Widerstand formiert sich. Warum eigentlich? Da gibt es nun wirklich Dinge, welche die Persönlichkeitsrechte wesentlich mehr einschränken bzw. verletzen:

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Reichtum in Deutschland

Autor: Peter Wagner Sa, 25. September 2010 17:28

Ein Grundbetrag von 359 Euro ist nicht viel. Naja, es hört sich zunächst einmal nicht nach viel an. In Wirklichkeit jedoch ist dies ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die für weniger Geld jeden Tag hart arbeiten.

Nehmen wir doch mal eine typsich deutsche Famile. Da bekommt jeder Elternteil 323 Euro, dazu noch ein Kind bis 6 Jahre mit 215 Euro und ein weiteres Kind unter 14 mit 251 Euro. So kommen wir auf einen Gesamtbetrag von 1.112 Euro. Grundsätzlich für eine vierköpfige Familie nicht gerade üppig. Aber bedenken wir folgendes: Das ist netto für den täglichen Bedarf! Das sind pro Tag satte 37 Euro, die für Essen und Pflege ausgegeben werden können. Wohnung, Nebenkosten, Grundeinrichtung, etc. werden vom Amt bezahlt. Die Nebenkosten fallen zu hoch aus: Das Amt bezahlt. Der Kühlschrank geht kaputt: Das Amt bezahlt. Das Kind fährt auf Klassenfahrt: Das Amt bezahlt. Dieses Geld ist also wirklich personenbezogen für den täglichen Bedarf, nicht mehr. Rechnet man sich einmal aus was eine Hartz IV Familie tatsächlich jeden Monat erhält, kommt man sehr oft auf einen Betrag, der weit höher liegt als das, was eine Familie zur Verfügung hat, die ihren Unterhalt mit Arbeit bestreitet.

Nehmen wir hier die gleiche Familie, der Vater als Facharbeiter mit einem Stundenlohn von 15 Euro, dazu die Frau, die halbtags noch auf Minijob-Basis arbeiten geht. Mit einem sich daraus ergebenden Bruttolohn von ca. 2.800 erreicht man netto ca. 2.200 Euro. Ziehen wir nun davon die 1.100 Euro, wie auch für die Hartz IV Familie berechnet, ab, bleiben noch 1.100 Euro übrig. Davon muss die Familie dann aber alles andere selbst bestreiten. 600-700 Euro für eine Wohnung inkl. aller Nebenkosten dürften durchaus angemessen sein, von den restlichen 400-500 Euro muss dann der Rest wie Kleidung, Küchengeräte und auch das Verkehrsmittel, mit welchem man zur Arbeit kommen muss, welches auch immer das sein mag, finanziert werden. Vielleicht ist das auch eine sparsame Familie, die es dann schafft auch noch Geld für einen Urlaub zu sparen. Ein Urlaub, den sie sich verdient haben!

Wenn wir also nun bedenken, dass es Menschen gibt, die für die Grundbeträge von Hartz IV hart arbeiten, es Menschen gibt, die mit Arbeit nicht einmal diesen Satz erhalten, dann denke ich, dass die Sätze hoch genug sind. Mit 37 Euro am Tag bekommt man eine Familie mehr als satt. Zum einen haben die Menschen die Hartz IV empfangen mehr Zeit und benötigen nicht unbedingt teure Fertigprodukte. Da muss der Weißkohlsalat nicht aus der Packung für ein vielfaches des Preises der Grundzutaten kommen und die Frittenbude muss auch nicht regelmäßig besucht werden. Mit etwas Verstand und Zeit ist es ein Einfaches für dieses Geld eine Familie satt zu bekommen. Zum zweiten ist es schon eine Frechheit, dass in dem Warenkorb, welcher dem Grundbetrag zu Grunde liegt, so etwas wie Bier, Wein und Zigaretten enthalten sind.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Es ist durchaus in Ordnung, dass es Unterstützung für Menschen gibt, denen es im Moment finanziell nicht so gut geht. Aber diese Unterstützung ist dazu da, um die Menschen am Leben zu erhalten, um ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben weiterhin zu ermöglichen. Dadurch, dass sie den täglichen Bedarf ihres Lebens bezahlt bekommen, bleibt ihnen Zeit und der Kopf frei, um sich wieder darum zu kümmern, auf der gesellschaftlichen Leiter, die es nun einmal gibt, wieder eine Sprosse nach oben zu klettern. Es ist in Ordnung, dass Menschen die arbeitslos werden und bisher einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben nicht fallengelassen, sondern unterstützt werden. Es ist in Ordnung, wenn ein älterer Mensch, der bereits 35 harte Arbeitsjahre hinter sich hat und mit 61 in der Arbeitswelt kaum noch Aussicht auf Erfolg hat die vier Jahre bis zur Rente unterstützt wird.

Es ist allerdings nicht in Ordnung, wenn Menschen schon fest damit rechnen vom Staat durchfinanziert zu werden. Diese Unterstützung ist nicht dazu da, um faulen Menschen ihren Lebensunterhalt für immer zu finanzieren. Dieses Geld dient zur Grundfinanzierung des persönlichen Haushaltes (und dazu reicht es bei weitem aus!) und nicht, um einen hohen Lebensstandard zu erhalten, für den andere hart arbeiten müssen. Provokant ausgedrückt dient diese Unterstützung dazu Menschen am Leben zu erhalten und nicht noch Luxus zu finanzieren. Und wer jetzt denkt, dass mit diesen Beiträgen kein Luxus möglich ist: Was ist mit Bier und Zigaretten? Wenn man nichts verdient, kein Geld in der Tasche hat, dann sind Zigaretten, die man wahrlich nicht zum täglichen Überleben braucht, durchaus ein Luxus.

Es ist nachvollziehbar, dass da einige überlegen nicht mehr zu arbeiten. Schließlich erhält man ja vom Staat das gleiche Geld, ohne jeden Morgen aufstehen zu müssen. Wie gesagt, das kann ich nachvollziehen. Verständnis habe ich dafür jedoch nicht. Wer so denkt lebt eine Mentalität aus, die alle schlechten Charakterzüge in den Vordergrund bringt. Wer so denkt hat Ehrgeiz, Ehrgefühl und gesellschaftlich orientiertes Denken abgelegt. Wer so denkt, ist egoistisch und faul. Eine Bankrotterklärung des eigenen Charakters wie ich meine. Für solche Menschen scheint der bisherige Grundbeitrag noch zu hoch zu sein.

Ebenfalls ist es nicht in Ordnung, wenn die Menschen, die dies alles finanzieren von Schmarotzern ausgebeutet und vom Staat teilweise schon über den Tisch gezogen werden. Auch ein Niedriglohnarbeiter hilft hier der Gesellschaft weiter. Jeder, der eigenverantwortlich seinen Lebensunterhalt bestreitet und damit auch an den Sozialbeiträgen beteiligt ist, finanziert dies alles. Es kann doch nicht richtig sein, dass jeder der etwas mehr verdient, und damit auch den Staat entsprechend unterstützt, als Melkkuh betrachtet wird. Mittlerweile muss man sich ja schon teilweise rechtfertigen, dass man sich einen kleinen Wohlstand erarbeitet hat.

Menschen, denen es temporär finanziell nicht gut geht, haben durchaus Unterstützung verdient. Menschen, die sich Mühe geben, sich wieder selbst finanzieren zu können, müssen bessere Unterstützung erhalten. Menschen, die arbeiten, haben ein Recht auf ein Stück Wohlstand und sollten weniger geschröpft werden. Es darf nicht sein, dass wir uns selbst eine Gesellschaft erziehen, welche dem Paradigma Fütter-Mich folgt und welche in ihrem Jammern auf hohem Niveau noch bestätigt wird. Eigenverantwortliches und solidarisches Denken, das ist es was wir brauchen.

Übrigens: Die oben erwähnte Familie gehört mit ihrem Hartz IV Grundbeitrag (ohne die anderen finanziellen Leistungen die sie noch erhält), weltweit zu den 12% Prozent der 'Reichen'. Besser gesagt, 88% der Weltbevölkerung ist ärmer.

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Armut in Deutschland

Autor: Jörn Langefeld Sa, 25. September 2010 15:08

Der Begriff Armut wird in Deutschland sehr freigiebig verwendet. Armut im Sinn von keine Wohnung, keine Kleidung und keine Nahrung gibt es nicht. Jeder Mensch in Deutschland hat Anspruch auf Sozialleistungen, welche diese fundamentale Grundversorgung abdecken. Mehr noch, es werden den Bedürftigen darüber hinaus jede Menge weitere Hilfen gewährt und sie werden von vielen Kosten verschont, die andere ganz selbstverständlich zu tragen haben. Wenn man wirkliche Armut sehen möchte, dann muss man sich schon in Entwicklungsländer begeben, die weder ein soziales Netz noch genügend Ressourcen haben um eine Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die "Armut" in Deutschland ist ein politisch verwandter Begriff und ist eine "Armut" auf hohem Niveau. Eine Armut also, die in Entwicklungsländern als Reichtum angesehen würde.

Ich habe heute einen Mann getroffen, der vor den Einkaufswagen an einem Supermarkt stand, mit einem Pappbecher in der Hand und der offenbar um Almosen bettelte. Ich habe ihn gefragt, ob er denn keine Sozialleistungen beziehen würde? Er antwortete: "Ja, aber nur Hartz IV." Ob er denn obdachlos wäre?,  fragte ich. "Nein, die Stadt würde ihm eine Wohnung bezahlen." Warum er denn nicht seine Zeit mit Arbeitssuche anstatt mit betteln verbringen würde?, wollte ich noch wissen. Er sagte darauf: "Wenn er arbeiten würde, dann würde man ihm ja die Unterstützung streichen." Ich ließ ihn stehen.

Es sei noch angemerkt, dass dem Mann diese Antworten in keiner Weise peinlich waren und er offensichtlich der Meinung war, sein Verhalten wäre seiner Situation angemessen. Ich hingegen habe mich geärgert. Geärgert deshalb, weil dieser Mann offensichtlich weder behindert, noch sonstwie in seiner Möglichkeit zu arbeiten eingeschränkt war. Zumindest soweit ich dass beurteilen konnte. Es zeigt aber, dass etwas in unserem Sozialsystem vollkommen schief läuft. Dieser Mann, der von den Steuergeldern seiner Mitbürger lebt, ist nicht bereit, sich Arbeit zu suchen, weil ihm dann die gewährten Sozialleistungen gekürzt werden. Dass Selbstverständnis mit dem er dieses äußerte, hat mich schockiert und in meiner Auffassung bestätigt, dass ich niemanden in Deutschland auch nur einen Cent in seinen Pappbecher werfen werde, damit er seine Faulheit auf Staatskosten noch besser ausleben kann.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Selbstverständlich muss Bedürftigen durch unsere Solidargemeinschaft geholfen werden. Es darf aber doch nicht so sein, dass sich Menschen in diesem sozialen Netz, quasi auf Dauer, häuslich einrichten. Genau dies geschieht aber derzeit in unserer Gesellschaft. Eine ständig wachsende Unterschicht, für die wir alle immer mehr Zahlungen leisten müssen, ist die Folge. Es wird in diesem Zusammenhang viel von gerechter Verteilung geredet. Ist es denn gerecht, wenn die einen zur Arbeit gehen, Steuern zahlen müssen und damit diejenigen, die nicht arbeiten wollen, unterstützen müssen? Nach Auffassung der Linken, Grünen, SPD und Teilen der CDU gibt es diese Menschen, die nicht arbeiten wollen, ja nur in ganz geringem Umfang. Ich behaupte jedoch, dass leistungsfeindliche Sozialsystem, dass jeden Anreiz verhindert, den eigenen Hintern einmal in Bewegung zu setzen und selber etwas für sein Einkommen zu leisten, führt dazu, dass unsere Unterschicht und damit unsere Sozialausgaben ständig wachsen. Das vielfach, insbesondere von den Linken geforderte leistungsfreie Grundeinkommen, gibt es doch schon längst. Wenn wir dort nicht gegensteuern, werden diejenigen, die arbeiten und Steuern zahlen, die Dummen sein. Schon jetzt stellt sich für viele Arbeitnehmer die Frage, warum sie eigentlich arbeiten gehen sollen. Ein Alleinverdiener in einer vierköpficgen Familie muss schon mehr als 1.727,00 € netto nach Hause bringen, um mehr als die gleiche Personengruppe zur Verfügung zu haben, die keinerlei Leistung erbringt und von Hartz IV lebt.  

In einem bin ich mir sicher. In Deutschland muss niemand auf der Straße betteln gehen.

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Petra Müller Landesvorsitzende der Liberale Frauen NRW

Autor: Peter Wagner Mo, 20. September 2010 11:20

Liberale Frauen NRW wählten mit großer Mehrheit die Aachener Bundestagsabgeordnete Petra Müller zur Landesvorsitzenden

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der LIBERALEN FRAUEN Nordrhein-Westfalen wurde die Aachener FDP-Bundestagsabgeordnete Petra Müller zur Landesvorsitzenden gewählt. Unterstützt wird Petra Müller von den zwei Stellvertreterinnen Martina Stenger aus Iserlohn und Kerstin Jensen aus Krefeld. Petra Strumann aus Laer wurde Schatzmeisterin. Vervollständigt wird das neue Team mit Sabine Groth als Schriftführern.

Der neue Landesverband Nordrhein-Westfalen wird ein Angebot für Frauen sein, alle gesellschaftlichen Themenfelder aus Frauensicht zu beleuchten, zu diskutieren und zu bewerten, erklärte Müller. Ziele seien, die LIBERALEN FRAUEN als „Vorfeldorganisation“ der FDP weiter zu stärken und die Präsenz innerhalb der liberalen Familie zu erhöhen.

Wir werden engagierte Frauen zur Mitarbeit motivieren und politische Akzente auf allen Politikfeldern setzen, nicht nur bei den vermeintlichen Frauenthemen, so Petra Müller letzten Sonntag. Es ist eine Ehre und Verpflichtung für mich mit den LIBERALEN FRAUEN zu arbeiten. Wir werden nicht teilnahmslos zuzusehen, wenn neben uns die Weichen für die Zukunft falsch gestellt werden, so Müller.

Quelle: FDP-Bezirksverband Aachen

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Papke: Regierungserklärung ist eine einzige Enttäuschung

Autor: Peter Wagner Mo, 20. September 2010 11:15

(Düsseldorf, 16. September 2010) Als enttäuschend hat FDP-Fraktionschef Gerhard Papke die Regierungserklärung der Ministerpräsidentin bezeichnet. In der Aussprache im Landtag kritisierte er: „Nach monatelangem Warten haben wir gestern endlich die Regierungserklärung der Ministerpräsidentin gehört. Dabei musste man den Eindruck gewinnen, dass sie gar keinen Zukunftsplan für unser Land hat.“ Die Ministerpräsidentin habe zwar viel geredet, aber wenig gesagt. Der FDP-Fraktionschef bemängelte, die Sozialdemokratin habe kein Wort zu Einsparungen im Landeshaushalt, noch zum drohenden Aus für das modernste Steinkohlekraftwerk der Welt in Datteln gesagt. Zudem habe sie es versäumt, für Klarheit über die von Rot-Grün geplante Umwandlung von Realschulen und Gymnasien in Einheitsschulen zu sorgen.

Gerhard Papke - Redeauszug - zur Aussprache zur Regierungserklärung

FDP-Landeschef Andreas Pinkwart kündigte in der Aussprache im Landtag an, die FDP werde gegen den Nachtragshaushalt vor dem Verfassungsgericht in Münster klagen. Die Planungen der rot-grünen Regierung würden die Schuldengrenze um 140 Prozent übersteigen, rechnete er vor. „Das ist keine vorsorgende Haushaltspolitik, sondern eine Haushaltspolitik, die NRW in eine tiefe finanzwirtschaftliche Krise stürzen wird.“ Davor will die FDP Nordrhein-Westfalen bewahren. „Ich rate der rot-grünen Regierung, jeden Cent, den sie im Landeshaushalt hat, dreimal umzudrehen und zu prüfen, ob sie ihn wirklich ausgeben muss“, mahnte Pinkwart nachhaltige Sparbemühungen an.

„Die Ministerpräsidentin hat die Menschen in NRW gezielt getäuscht und ist mit einem schlimmen Wählerbetrug ins Amt gekommen“, kritisierte Papke in der Landtagsdebatte. Es sei der Gipfel der Heuchelei, dass Hannelore Kraft entgegen ihrer Wahlversprechen mit Unterstützung der Linkspartei an die Macht gekommen sei. „Ohne die Duldung der Linkspartei wäre die Ministerpräsidentin gar nicht ins Amt gekommen. Ohne die Duldung der Linkspartei könnte Rot-Grün kein einziges Gesetz verabschieden.“ In Wahrheit gebe es eine verdeckte und versteckte Koalition von SPD und Grünen mit der Linkspartei, so der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Ein weiteres Täuschungsmanöver sei die angebliche „Koalition der Einladung“. Denn bereits vor der Sommerpause habe die rot-grüne Regierung begonnen, erfolgreiche Reformprojekte der schwarz-gelben Vorgängerregierung – wie die marktwirtschaftliche Reform der Gemeindeordnung – zu beseitigen. „Rot-Grün will unser erfolgreiches ordnungspolitisches Prinzip `Privat vor Staat` in `Staat vor Privat` umkehren.“ Die Ministerpräsidentin wolle schnellstmöglich die gesamte Politik der christlich-liberalen Koalition ausradieren.

Entsetzt zeigte sich der FDP-Fraktionschef über die Aussagen der Ministerpräsidentin zur Haushaltspolitik. „Die Finanzplanung der rot-grünen Regierung ist ein haushaltspolitischer Offenbarungseid, wie es ihn in der Geschichte Nordrhein-Westfalens noch nie gegeben hat.“ Mit dem angekündigten Nachtragshaushalt 2010 soll die Verschuldung des Landes von 6,6 auf 8,9 Milliarden Euro erhöht werden. „Das ist eine Steigerung von sage und schreibe 35 Prozent.“

Quelle: FDP Landtagsfraktion

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Kategorien: Landespolitik

Viele Berufe, die Schüler noch nicht kennen

Autor: Peter Wagner Do, 09. September 2010 21:02

Kreis Düren. «Und, was willst du einmal werden?» - für viele Schüler ist diese Frage nicht leicht zu beantworten. Manche haben noch keine Vorstellung davon, wo der Weg hinführen soll. Andere haben zwar eine Idee, sind sich aber über die Realität des angestrebten Berufs im Unklaren.

Um Jugendlichen im Kreis Düren einen Einblick in die Welt der Ausbildungsberufe zu geben, laden die Arbeitsagentur Düren, die Job-com des Kreises und die Vereinigten Industrieverbände (VIV) am Freitag, 24. September, zur neunten kostenlosen Ausbildungsbörse ins das Dürener Haus der Stadt ein (siehe Infokasten).

38 Unternehmen und Betriebe sowie die Kreishandwerkerschaft werden dort den Fragen der Schüler Rede und Antwort stehen. Jugendliche aller Schulformen können sich dort an diesem Tag über das Spektrum der möglichen Ausbildungsberufe im Kreis informieren und erste Kontakte knüpfen. Ein Ziel der Veranstalter ist es, den Blick junger Menschen für die Berufswelt zu öffnen.

Oft steckten die Schulabsolventen in einem Scheuklappendenken, sagte Martina Forkel von der Job-com. Dabei spielten zumeist Büroberufe die größte Rolle. Die Vorstellung eines warmen und trockenen Arbeitsplatzes mit angenehmen Arbeitszeiten machten Berufe wie Arzthelferin oder Beamter für junge Menschen so attraktiv.

Den Blick öffnen

Dabei gibt es so viele Berufe, die viele junge Menschen gar nicht kennen, fügt Hans-Harald Sowka, Geschäftsführer der Vereinigten Industrieverbänden, hinzu. «Wir wollen verdeutlichen, dass es auch interessante technisch-gewerbliche Berufe gibt», ergänzt Sowka. Um das Interesse der Schüler zu wecken, stellen die Teilnehmer an diesem Tag vor Ort Maschinen aus ihren Betrieben aus. Auszubildende aus den vorgestellten Unternehmen sind gerne bereit, Besucher über ihren Ausbildungsweg zu informieren.

Die Veranstalter hoffen, auf diesem Weg das «Scheuklappendenken» vieler junger Menschen, die sich oft auf ein viel zu kleines Berufsspektrum beschränken, zu durchbrechen und ihren Horizont zu erweitern. Es soll ein Forum geschaffen werden, auf dem junge Menschen sich austauschen und mit der aufregenden Berufswelt in Kontakt treten.

Am 24. September von 11 bis 16 Uhr

Die Ausbildungsbörse findet am Freitag, 24. September, von 11 bis 16 Uhr im Dürener Haus der Stadt statt.

Eingeladen sind Schüler aller Schulformen, die über eine Ausbildung nachdenken und sich informieren möchten. Interessierte Schüler können an diesem Tag vom Unterricht freigestellt werden.

Quelle: an-online.de

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Kategorien: Gemeinde

Entwicklungsplan bekommt letzten Schliff

Autor: Peter Wagner Mi, 08. September 2010 10:56

Düren-Merken. Unter engagierter Beteiligung vieler Merkener Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, insbesondere auch mit den Verantwortlichen der dortigen Interessengemeinschaft, wird seit Januar vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Urgatz aus Aachen der Dorfentwicklungsplan für diesen Stadtteil erstellt.

Zum Abschluss des Planungsprozesses findet eine Bürgerversammlung am Dienstag, 21. September, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Merken statt. Hierzu sind alle Merkener Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um mit den Planern und Vertretern der Dürener Stadtverwaltung den Entwurf zu diskutieren.

Mit dem Plan werden insbesondere für die problematische Zeit des heranrückenden Tagebaus Inden II Lösungsvorschläge erarbeitet, die die Attraktivität Merkens als Wohn- und Wirtschaftsstandort auch in Zukunft sicherstellen sollen.

Seit Beginn der Planungsarbeiten im Januar 2009 führte das Planungsbüro eine umfassende Bestandsanalyse durch, die neben den klassischen Themen der Dorfentwicklung, wie zum Beispiel Gestaltung, Verkehr und Dorfökologie, auch die Aspekte des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen betrachtet.

Im Rahmen von Arbeitskreissitzungen, einer Dorfbegehung und einer Zukunftswerkstatt wurden gemeinsam mit den Merkener Bürgerinnen und Bürger Projektvorschläge rund um das Thema Dorfentwicklung und -gestaltung gesammelt und ausgearbeitet.

Die nun seit Juni vorliegende Entwurfsfassung des Dorfentwicklungsplanes dokumentiert den bisherigen Planungsprozess und zeigt eine Vielzahl von Anregungen und Maßnahmenvorschlägen auf, die zum Erhalt und der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Merken beitragen soll. Der Entwurf kann im Internet unter http://www.merkenonline.de eingesehen und herunter geladen werden.

Die Endfassung des Dorfentwicklungsberichtes mit den Anregungen aus der Bürgerversammlung wird voraussichtlich im Oktober den städtischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Quelle: an-online.de

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Kategorien: Gemeinde | Kommunalpolitik | Landespolitik

Flammen im Sportlerheim

Autor: Peter Wagner Mo, 06. September 2010 14:56

Inden (ots) - Im Vereinsheim von Rot-Weiß Lamersdorf brach am Sonntagabend ein Feuer aus. Die Löschzüge aus Inden, Frenz und Lamersdorf und eine Rettungsdrehleiter aus Eschweiler waren zur Brandbekämpfung im Einsatz. Gegen 20.30 Uhr wurde der Brand bemerkt. Bei der Anfahrt zum Einsatzort stellten die entsandten Polizeibeamten bereits eine große Rauchsäule über dem Ort fest. Es waren dunkle Rauchwolken, die aus dem Gebäude drangen, in dem sich bis gegen 18.00 Uhr noch Personen aufgehalten hatten. Da aber zum Zeitpunkt der Brandentdeckung niemand mehr dort anwesend war, wurden keine Personen verletzt. Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden gegen 22.30 Uhr beendet. Anschließend wurden die Zugänge zum Sportplatzgelände durch die Gemeindeverwaltung Inden mit Absperrmaterial verschlossen. Zur Brandursache liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats beschlagnahmt.

Quelle: rurweb.de

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Kategorien: Gemeinde

Papke: Laufzeitverlängerung ist wichtiger Schritt für das Industrieland NRW

Autor: Peter Wagner Mo, 06. September 2010 14:32

(Düsseldorf, 06. September 2010) Zur geplanten Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Gerhard Papke:

"Die Einigung zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke ist ein hervorragendes Ergebnis auch für Nordrhein-Westfalen. Kein anderes Bundesland ist so sehr auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen wie Nordrhein-Westfalen als Industrieland Nummer Eins. Die Laufzeitverlängerung ist ein gutes Signal für Beschäftigung, Arbeit und Wohlstand in unserem Land. Die Bundesregierung ist dem Rat der Energieexperten gefolgt, die festgestellt haben, dass eine Laufzeitverlängerung erhebliche positive Effekte auf die volkswirtschaftliche Entwicklung haben wird.

Durch die deutschen Kernkraftwerke, die sichersten der Welt, werden jährlich 150 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht dem jährlichen Ausstoß des gesamten deutschen Straßenverkehrs. Außerdem werden die Energieversorger im Gegenzug zu Investitionen von bis zu 15 Milliarden Euro in die Entwicklung erneuerbarer Energien verpflichtet. Damit wird der volkswirtschaftliche Nutzen der Kernenergie für den Umbau des Energiesystems in Deutschland genutzt. Die rot-grüne Landesregierung sollte ihren rein ideologischen Widerstand gegen die Laufzeitverlängerung aufgeben. Denn sie schadet damit den Interessen des Industrielandes Nordrhein-Westfalen.“

Quelle: FDP Landtagsfraktion

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Kindergarten Lucherberg: Schuster stößt mit Limonade an

Autor: Peter Wagner Mo, 06. September 2010 13:58

Lucherberg. Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach dem Ersteinzug feierte der Kindergarten in Lucherberg nun Richtfest an seinem Erweiterungsbau. «Heut muss das Richtfest her, ein Lob auf Maurer, Gesellen oder Polier», erschallte die laute Stimme von Zimmermeister Peter Heesen, der auf dem Rohbau stand, genau beobachtet von vielen Kinderaugen.

So wählte der Handwerker einen sehr kurzen Richtspruch und leerte auch nicht - wie ansonsten bei einem Richtfest üblich - viele kleine Gläschen Korn auf die Gesundheit von Bauherr, Gäste, Freunden oder Bekannten. Heesen beließ es bei einem einzigen Gläschen, das er dann, so verlangt es der Brauch, zerdepperte. Denn Scherben sollen Glück bringen.

Davon dürfte dem Erweiterungsbau des integrativen Kindergartens nun reichlich zuteil werden. Denn durch den kräftigen Zimmermannswurf ging nicht nur das Glas, sondern auch eine Dachpfanne entzwei. «Ein Glück, dass die Dachdecker ebenfalls hier sind», meinte ein frohgelaunter Indener Bürgermeister Ulrich Schuster.

Die Fertigstellung soll Ende November erfolgen, anschließend dürfte dann Kindergeschrei den Neubau mit Leben füllen. «Und dies ist so gewollt», stießen Schuster und Gäste mit Limonade auf den gelungenen Rohbau an.

Quelle: an-online.de

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