Spelthan: 'Wir haben einen Denkfehler gemacht."

Autor: Peter Wagner Di, 13. Juli 2010 13:14

Inden/Altdorf. Mitgliederversammlungen ohne Personalentscheidungen sind selten. Eine solche veranstaltete der CDU-Gemeindeverband im Geuenicher Hof. Anlass war die immer wieder, auch in den eigenen Reihen, gestellte Frage «Wie geht es weiter?».

Nachdem die CDU vor zehn Jahren im Gemeinderat den «weisen» Antrag zur Verfüllung des Tagebaulochs mit Wasser stellte und der Braunkohlenplan vor einem Jahr rechtskräftig geändert wurde, richten sich viele Augen auf den populären Indemann auf der Goltsteinkuppe.

Nach einer Weihnachtsmarkt-Veranstaltung, Public-Viewing-Aktionen und ähnlichem ist eines klar: «Das reicht nicht aus. Wir brauchen einen starken wirtschaftlichen Partner. Die Gemeinde Inden möchte einen wirtschaftlichen Mehrwert generieren, dazu gehört die Entwicklung der gesamten Kuppe».

Den Fehler reparieren

Landrat und Aufsichtsratvorsitzender Wolfgang Spelthahn gestand ein: «Wir haben gemeinsam einen Denkfehler gemacht, uns auf einen Punkt konzentriert. Wir hätten die Gastronomie gleich mitbauen müssen. Der Fehler lässt sich aber noch reparieren», betonte der Landrat, dessen Vortrag mit anschließender Diskussion nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Reinhard Marx einziger Tagesordnungspunkt war. «Ich glaube, wir sind jetzt in der Lage, eine Lösung vorschlagen zu können», baute Spelthahn Spannung auf: Er berichtete über einen «gut gelungenen Architekturentwurf», einen Gastronomie-Investor, der «was bewegen will» und in bisher zwei Gesprächsrunden ein viel versprechendes Veranstaltungskonzept präsentiert hat und eine größere Brauerei, die dahinter steht.

Denn: «Ziel muss sein, die öffentliche Hand zu entlasten. Wir wollen nicht den Fehler machen, mit öffentlichem Geld Gastronomie machen zu wollen». Nach einem Startpaket aus öffentlicher Hand soll sich das Konzept des Betreibers selbst tragen.

Aus vergaberechtlichen Gründen nannte Spelthahn keine Namen. Zur Detailklärung sollen noch etwa vier Wochen ins Land ziehen, einen Schnellschuss will der Landrat nicht riskieren. Als nächstes warb er dafür, «zeitnah im Gemeinderat zu den nötigen Beschlüssen zu kommen».

Wenn der Vorschlag im Rat auf den Weg gebracht ist, schlug Spelthahn vor, «Vertrauen zu delegieren». Ihm schwebt zunächst die Bildung eines Beirats vor, der «in seiner Verantwortung darüber berichten kann».

Ferner trug er den Wunsch der Gemeinde vor, einen Spielplatz auf der Goltsteinkuppe anzulegen. Obwohl das durchaus in seinem Sinne ist, riet er zur Geduld.

Die geplante Gastronomie soll einen Sichtbezug zum Spielplatz haben. Indener Eltern werden dort nicht in Ruhe essen und trinken können, wenn ihre Kleinen unbeaufsichtigt spielen.

Marx hatte «selten eine solche Zufriedenheit im Kreis der Gemeindeverbandsmitglieder gesehen», der den Zwischenstand zum Thema Goltsteinkuppe noch in der letzten Gemeindeverbandssitzung «mehr als ernüchternd» fand.

Dankesworte für «die erfreuliche Ausführung» und eine Einladung auch in die Fraktion und zu Gesprächen mit dem Koalitionspartner waren die Reaktion.

Quelle: an-online, 11.07.2010

Kommentar der FDP Inden: Ich habe mich schon öfters gefragt was passiert, ob es einen Plan B gibt, falls es nicht so läuft wie erwartet. Mit Schrecken habe ich nun feststellen müssen, dass meine Befürchtungen berechtigt waren: Es gab nicht einmal einen Plan A!

Es ist ja nicht so, dass die FDP gegen den Indemann war, nur um gegen etwas zu sein, sondern das hatte schon durchaus fundamentale Gründe. Und durchaus berechtigte Gründe, wie wir ja nun aus dem eigenen Munde derer erfahren, welche den Indemann mit aller Macht vorangetrieben haben. Natürlich hat es seinen Reiz der Region ein schönes Wahrzeichen zu geben, mit welchem Bürger und Interessierte die Gemeinde Inden verknüpfen können. Nur, jede Menge Stahl auf eine Kuppe zu setzen reicht einfach nicht. Peripherie und Infrastruktur wurden ganz offensichtlich überhaupt nicht bedacht.

Es fängt mit der Zuwegung an. Kein Wunder, dass sich damals die Anwohner aufgelehnt haben. Gelöst wurde es durch eine separate Zufahrt von der Tagebauseite, um die (nicht existierenden) Menschenmassen an den Indemann heranzuführen. Zulieferer und Künstler werden jedoch weiterhin durch das angrenzende Wohngebiet gelotst. Aber zurück zur offiziellen Zufahrt, für welche etliche Bäume gefällt wurden. Warum ist die Straße so schmal, dass zwei etwas breitere Fahrzeuge, die sich entgegen kommen, bereits sehr auf ihre Seitenspiegel achten müssen? Was passiert, wenn wirklich einmal bei Veranstaltungen eingesetzte Pendelbusse Gegenverkehr bekommen? Was machen dann die Fußgänger und Radfahrer, die mangels entsprechender Wege auf der Straße gehen bzw. fahren müssen?

Vielleicht ist dies alles ja auch nicht so schlimm. Denn die Besucherströme bleiben aus. Jedes mal wenn ich auf die Webcam klicke bekomme ich den Beweis, dass die tatsächliche Besucheranzahl hinter den Erwartungen weit hinterher hinkt. Das betrifft auch die Wochenenden, an denen man eigentlich mit den höchsten Besucherzahlen gerechnet hatte. Während tagsüber meist gähnende Leere herrscht, tummeln sich nach Sonneruntergang dort nur noch Jugendliche, meist der Tuningszene. Was dies für Folgen hatte, kann man sehr schön am Blausteinsee nachvollziehen.

Der Blausteinsee mit seinem angrenzenden Hotel- und Eventparadies ist auch ein schönes Beispiel für Realitätsverlust bei Planspielen. Inden ist schön, der Indemann vielleicht auch, die Goltsteinkuppe nett hergerichtet mit einem attraktiven Angebot ebenfalls. Aber Aachen und seinem kulturellen Angebot, der Eifel als riesiger Naturpark, die angrenzenden Niederlanden, Jülich, etc. sind knallharte Konkurrenten im Wettbewerb um Freizeitaktivitäten. Machen wir uns nichts vor: So sehr wir unsere Heimat auch lieben, Besucherzahlen wie die oben genannten werden wir nie erreichen. Der Indemann mit seinen Freizeitangeboten sollte also hauptsächlich auf eine Besuchergruppe ausgerichtet sein: Die Menschen aus dem Indeland!

Dass in der Gemeinde ansässige Gastwirte mangels Erfolgschancen bei Anfragen bezüglich Bau und Pacht von Gastronomie abgewunken haben, verwundert da nicht. Diesen geht es nämlich nicht darum, sich ein Denkmal zu setzen, sondern wirtschaftlich zu Arbeiten. Mit gesundem Menschenverstand und durchdachter Kalkulation wird schnell klar, dass es so nicht funktionieren kann. Dass man als Gemeinde nicht ausschließlich nach unternehmerischen Gesichtspunkten handeln kann ist klar. Etwas wirtschaftlicher Sachverstand stünde den kompromisslosen Befürwortern allerdings ganz gut, denn schließlich geht es um viel Geld. Und zwar das der Bürger. Damit so leichtfertig umzugehen, insbesondere bei der mehr als angespannten finanziellen Lage der Gemeinde, grenzt schon teilweise an Verantwortungslosigkeit.

Zurück zum Kern des Themas: Richtig rund hätte es laufen können, wenn es ein ganzheitliches Konzept gegeben hätte. Bis auf Ideen, Stückwerk und Wolkenschubserei ist aber nichts herausgekommen. Und selbst davon erfährt man auch oft nur beiläufig. Die Informationspolitik ist alles andere als transparent. Wer Böses denkt, könnte nun auf den Gedanken kommen, dass dies Absicht war - nicht grundlos, wie wir ja nun aus den Aachener Nachrichten erfahren haben.

Wie gesagt, die FDP Inden ist nicht grundsätzlich gegen den Indemann. Bei vernünftigen Konzepten, welche die Qualität für die Indener Bürger erhöhen und finanziell nicht unnötig belasten, sind wir gerne bereit, aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Wir sind gespannt, ob auch weiterhin 'vor sich hin gewurschtelt' wird oder ob man nun endlich Farbe bekennt und sowohl den gesamten Rat, als auch die Bürger mit in die weiteren Vorhaben einbezieht. Denn schließlich geht es um eine Freizeitfläche für die Indener Bürger.

Wenn Sie als Bürger des Indelandes Vorschläge haben oder darüber diskutieren wollen, würden wir uns über Mails oder Kommentare von Ihnen sehr freuen.

Tags: , , , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kolumne | Kommunalpolitik

Imbiss Indener Straße: Rat schmettert Bürgerprotest ab

Autor: Peter Wagner Sa, 10. Juli 2010 20:32

Inden/Altdorf. Gegen die geplante Ansiedlung eines Schnellimbiss hatten Bewohner des Wohnhauses Indener Straße 2 in Inden/Altdorf in einem Schreiben an den Rat der Gemeinde Widerspruch eingelegt.

Der hat den Antrag abgelehnt und die Ansiedlung eines Imbisses im Bereich der Zufahrtsstraße des Gewerbegebietes in Inden/Altdorf für das Mittagsgeschäft genehmigt und den Bebauungsplan entsprechend geändert.

Künftig ergänzt das Planzeichen «Imbiss» auf den Grundstücken Gemarkung Frenz, Flur 4, Flurstücke 416 und 415, Gemarkung Lamersdorf, Flur 14, Flurstück 279 den Plan. Dessen Grundzüge würden durch die Änderungen nicht berührt, so die Verwaltung. In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause haben die Ratsmitglieder diese Änderungen zur Kenntnis genommen.

Die Anwohner hatten wegen der zu erwartenden Geruchs- und Lärmbelästigung sowie eingeschränkter Parkmöglichkeiten gefordert, den Stand in einem Abstand von 200 Metern östlich ihres Hauses zu bauen.

Die gewerbliche Nutzung «Imbiss» in einem Gewerbegebiet sei allgemein zulässig, begründet die Verwaltung die Entscheidung, den Antrag abzulehnen. «Die überbaubaren Flächen sind mit einem Abstand von 15 Metern zu der ersten privaten Grundstücksgrenze ausgewiesen, dazwischen liegt ein Pflanzstreifen, eine Verlegung ist aus wasserrechtlichen Gründen nicht möglich», heißt es weiter und: «Die Genehmigung von Vorhaben obliegt den allgemeinen gesetzlichen Vorgaben und nicht individuellen Wünschen.»

Quelle: an-online.de, 09.07.2010

Anmerkung der FDP Inden: Nicht ohne Grund sind wir damals dem Vorhaben dort einen Schnellimbiss zu errichten kritisch entgegengetreten und haben letztlich im Rat dagegen gestimmt.

Es mag sein, dass es den gesetzlichen Vorgaben entspricht, jedoch sind wir der Meinung, dass auch der gesunde Menschenverstand eine Rolle spielen muss. Was dort zu erwarten ist, lässt sich leicht ausrechnen. Neben der Geruchs- und Lärmbelästigung könnte es auch zu hygienischen Problemen kommen, wenn der Betreiber nicht zu ordentlichen Toilettenanlagen verpflichtet wird. Dazu wird einer der Hauptverkehrswege nach Inden-Altdorf eingeschränkt werden. Bereits damals, als der Schnellimbiss noch auf dem Gelände von REWE zu finden war, konnte man beobachten, dass besonders LKW-Fahrer als Besucher des Schnellimbisses einen großen Teil des Parkplatzes in Anspruch genommen haben. Zwar steht am neuen Standort genügend Seitenstreifen zur Verfügung, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Imbissbude, so dass bezweifelt werden darf, dass die Imbissbesucher die Hauptstraße korrekt beparken.

Noch vor ca. 10 Jahren legte man Wert auf ein ordentliches Bild bei den Zufahrts- und Durchgangsstraßen durch die Gemeinde. In Frenz sollte dazu sogar eine 6-stellige Summe investiert werden. Umso unverständlicher, dass gerade jetzt und an dieser Stelle ein Schnellimbiss aufgestellt werden soll. Kein schönes Bild für die Indener Bürger. Und ebenfalls nicht für die Besucherströme zum Indemann, welche diese Straße ganz sicher sehr häufig benutzen werden.

Die FDP Inden hat an ihre Bürger und insbesondere die Anwohner der Hauptstraße gedacht und dagegen gestimmt. Schade, dass dies nicht einmal zur Idee geführt hat über Alternativen nachzudenken.

Tags: , , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kommunalpolitik

Haushaltsrede

Autor: Peter Wagner So, 27. Juni 2010 12:31

Haushaltsrede zur Ratssitzung am 23.06.2010
von Jörn Langefeld, Fraktionsvorsitzender der FDP Inden:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, der vorgelegte Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept spiegeln die desolate Finanzlage wider. Insoweit ist klar, dass wir das Ende dieses Jahrzehnts in finanzieller Hinsicht nicht überstehen werden. Konkrete Vorschläge zur Konsolidierung des Haushaltes sind von der Verwaltung nicht eingebracht worden.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, es ist uns durchaus bewusst, dass hinsichtlich der Einnahmenseite nur maßvoll vorgegangen werden kann, schon im Hinblick auf die begrenzten Möglichkeiten eines kommunalen Haushaltes. Die Ausgabenseite hingegen muss einer objektiven Prüfung unterzogen werden. Dabei darf es keine Tabus geben. Auch liebgewonnene Ausgabenpositionen, deren Wegfall von den Bürgern nicht mit allgemeinem Beifall kommentiert werden wird, müssen einer Überprüfung unterzogen werden. Einer Überprüfung dahingehend, ob wir uns Ausgaben, die wir in der Vergangenheit getätigt haben, noch leisten können. Alles muss auf den Tisch. Wenn wir die Augen vor den Tatsachen verschließen und so weiterwirtschaften wie wir es bisher getan haben, werden wir unserem Auftrag nicht gerecht.

Ich könnte jetzt selbstgefällig sagen, die anderen Parteien in diesem Rat tragen die Verantwortung für unsere katastrophale Haushaltslage, denn die FDP ist ja erst seit letztem Jahr in diesem Rat. Wir könnten auf den Kreis, auf das Land oder auf den Bund schimpfen, die uns als Kommune so sträflich im Stich gelassen haben und uns mit immer mehr Aufgaben belasten, ohne uns die notwendige finanzielle Ausstattung zu gewähren. Wir könnten auch einfach auf die besondere Situation der Gemeinde hinweisen. Das alles wäre aber nicht zielführend, denn dies alles bietet keinen Lösungsansatz für unsere Haushaltsführung.

Kaufmännische Denkweise ist gefragt, nicht mehr ausgeben als man einnimmt, nicht investieren ohne die Folgekosten zu bedenken, nicht alles was wünschenswert ist, ist auch notwendig. Langfristig planen, anstatt kurzfristig Fördergelder mitzunehmen ohne die langfristigen Folgekosten zu bedenken. Lassen sie die Gemeinde nur noch die notwendigsten Maßnahmen durchführen. Dies wird angesichts des vorgelegten Haushaltssicherungskonzeptes ohnehin so eintreten. Bemühen wir uns nicht darum, neue Wege in der kommunalen Zusammenarbeit einzuschlagen, werden wir scheitern. Das Zaudern des Rates in dieser Sache ist für uns nicht nachvollziehbar. Dieses Thema wieder einmal auf die lange Bank zu schieben, ist ein fataler Fehler. Denn es ist für Inden die einzige Möglichkeit in größerem Umfang Ausgaben zu senken.

Die FDP wäre erfreut gewesen, wenn dies zum zentralen Thema für eine Haushaltskonsolidierung gemacht worden wäre. Stattdessen wird nur erfolglos an kleinen Stellschräubchen eines Haushalts gedreht, ohne das Thema einer Zusammenarbeit effektiv anzugehen. Wir werden uns nicht an unserem eigenen Schopf aus dem Haushaltsloch ziehen können. Das dürfte allen Anwesenden klar sein. Wir benötigen dazu die Hilfe externer Berater. Nur wenn ein unabhängiger und kompetenter Dritter objektiv beurteilt, welche Positionen eines Haushaltes Einsparpotential bieten, ist man bereit dieser Aussage Gehör zu schenken. Dies hat seine Ursache in der sogenannten Betriebsblindheit. Ich sage dies ohne jeden Vorwurf. Die eigenen Mitarbeiter ob in einem Betrieb oder in einer Verwaltung, verlassen ungern eingefahrene Strukturen oder vermeintlich bewährte Handlungsweisen. Das ist nur menschlich. Deshalb ist es wichtig, dass neue Impulse von außen kommen.

Es ist dabei nicht erforderlich, dass eine Verwaltung nach betriebswirtschaftlichen Standards bemessen wird. Die Verwaltung ist aber nicht nur ein Dienstleister für den Bürger. Sie hat auch eine Verpflichtung die Steuergelder verantwortungsvoll und vor allem sparsam einzusetzen. Schon jetzt nutzen wir zahlreiche externe Dienstleistungen. Ob diese alle notwendig sind, ist genau so zu prüfen, Jedenfalls wird der Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept in der vorgelegten Form nicht die Zustimmung der FDP erhalten.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Tags: , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kommunalpolitik

Inden ist pleite wie alle

Autor: Peter Wagner Fr, 25. Juni 2010 23:32

Inden. Auch die Gemeinde Inden kann sich nicht aus ihrer angespannten Haushaltslage befreien. Trotz eines Überschusses von 3,3 Millionen Euro 2010 kommt sie nicht in einen gehnehmigungsfähigen Haushaltsplan.

Das hat Bürgermeister Schuster in der Ratssitzung vor der Sommerpause festgehalten. 22,2 Millionen Euro Einnahmen stehen 18,9 Millionen Ausgaben entgegen laut Ergebnisplan 2010. Das geschätzte Defizit von 6,8 Millionen Euro in 2011 werde sich in den Folgejahren verringern, aber immer noch hoch sein (zwischen 2,8 Mio und 3,6 Mio), schaut Schuster voraus. Gegen die Stimmen von FDP und Grünen beschloss der Rat den vorgelegten Haushalt 2010 und das Haushaltssicherungskonzept bis 2015.

Die SPD, wie Rudi Görke zusammenfasste, hält das vorgelegte Zahlenwerk für «realistisch, belastbar und nachvollziehbar». Auch wenn es nicht aus dem finanziellen Desaster herausführe.

Jürgen Olbrich forderte die Verwaltung auf, «alle möglichen Einsparpotentiale bei Personal- und Sachkosten intensiv zu prüfen».

Der Liberale Jörn Langefeld kritisierte die Verwaltung, dass sie keine konkreten Vorschläge für eine Konsolidierung eingebracht hätte. Der FDP-Mann forderte eine «kaufmännische Denke», für eine ausgeglichene Finanzlage.

Die Grünen, vertreten durch Hella Rehfisch, legten unter anderem Veto dagegen ein, 10.000 Euro an Gutachterkosten für den Anstoß der interkommunalen Zusammenarbeit zu zahlen.

Quelle: an-online.de, 25.06.2010

Klicken Sie hier für die komplette Haushaltsrede von Jörn Langefeld, FDP

Tags: , , , , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kommunalpolitik

Zum Flugblatt der Grünen

Autor: Dr. Maria Langefeld Fr, 30. April 2010 09:17

Wer das Flugblatt der Grünen in den letzten Tagen gelesen hat, musste feststellen, dass im letzten Absatz eine Attacke auf die für den Indener Gemeinderat wohl immer noch fremde „vierte Fraktion“ versteckt war. Die Fraktion der Grünen beschwerte sich hierin darüber, dass von der Seite der FDP soviele Anträge in den Gemeinderat eingebracht werden.

Diese Tatsache, die nicht geleugnet werden soll, kann man jedoch auch anders sehen. Offenbar wurden viele Belange der Indener Bürger in den letzten Jahren nicht berücksichtigt, so dass es zu einem Antragsstau gekommen ist, der jetzt durch die Fraktion der FDP beseitigt wird.

Die FDP sieht es als ihre Aufgabe an, im Rat der Gemeinde Inden auch für die Belange der Bürger einzutreten, die bisher hier wohl auf taube Ohren gestoßen sind. Zudem möchte die FDP-Fraktion auch dafür eintreten, dass der mehr als marode Haushalt der Gemeinde wieder auf eine bessere Basis gestellt wird. Dass dahin gerichtete Anträge den Grünen, wie auch den anderen, in der Vergangenheit bereits im Rat befindlichen Fraktionen, unangenehm sind, zeigt, dass diese den Ernst der Situation für eine kleine Gemeinde wie Inden offenbar noch immer nicht erkannt haben.

Tags: , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kolumne | Kommunalpolitik | Ortsverband

Ihr Landtagskandidat Jörn Langefeld in Inden/Altdorf

Autor: Peter Wagner Sa, 24. April 2010 15:47

"Als Landtagskandidat müsste man sich teilen können. Gerne hätte ich noch mehr persönliche Gespräche mit unseren Bürgern geführt.", meinte Jörn Langefeld zum Interesse an seiner Kandidatur.

Heute, an diesem Samstag, hatten die Bürger aus Inden die Gelegenheit ihren Landtagskandidaten der FDP persönlich mit ihren Fragen zu löchern. Tatkräftig wurde er dabei durch 'seine' drei Frauen aus Ortsverband und Fraktion unterstützt. Gerne nahmen sich Jörn Langefeld und seine Damenmannschaft Zeit für Gespräche. Besonders seine Meinung aus dem am Vortag erschienenen Mitteilungsblatt nahmen einige zum Anlass zu hinterfragen. 

Stimmen Sie für eine bürgerliche Regierung

Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und Vater eines 15-jährigen Sohnes. Ich lebe und arbeite in Inden, wo ich als selbständiger Rechtsanwalt tätig bin.

Ich bin kein Berufspolitiker sondern engagiere mich, damit die Familien, die Arbeitnehmer und die mittelständischen Betriebe eine Zukunft in Nordrhein-Westfalen haben. Eine solche Zukunft wird es mit Rot-Rot-Grün nicht geben. Diese Parteien wollen einen ökokratischen Umverteilungsstaat schaffen, in dem Arbeits- und Leistungsbereitschaft zu Fremdworten werden.Einen Staat also, der denjenigen bestraft, der arbeitet und mit seinen Steuergeldern die maroden und leistungsfeindlichen Sozialsysteme finanziert.

Durch Rot-Rot-Grün werden auch in Zukunft Ihre Steuergelder in sinnlose Projekte, die angeblich dem Umweltschutz dienen, fließen. Für die Familien wird dann kein Geld mehr vorhanden sein. Die Energiepreise werden weiter steigen und Nordrhein-Westfalen wird sich zum Schlusslicht in Sachen Lebensqualität entwickeln. Die Faulen werden belohnt und die Fleißigen werden bestraft. Daran ändert weder der "Obama-für-Einfältige Wahlkampf" der SPD, noch das scheinheilige taktieren der Grünen in Sachen möglicher Koalitionen etwas. Diese Parteien haben kein zukunftsfähiges Konzept vorzuweisen, sondern nur leere Wahlversprechen wie "Wohlstand für alle" und werden das, was wir in den letzten 5 Jahren aufgebaut und in die Wege geleitet haben, zerstören.

Nordrhein-Westfalen ist auf dem richtigen Weg, nämlich auf dem Weg zurück an die Spitzenpositionen unter den Bundesländern. Die tüchtigen und fleißigen Menschen in Nordrhein-Westfalen haben es verdient, dass ihre Leistungen auch honoriert werden. Lassen Sie sich nicht von der linken Presse in diesem Land für dumm verkaufen, sondern wählen Sie für die Zukunft Ihrer Familien die FDP als zuverlässigen Koalitionspartner einer bürgerlichen Regierung.

Wenn Sie nicht die Gelegenheit hatten Jörn Langefeld persönlich zu treffen aber dennoch ihre Fragen oder Meinung loswerden möchten, benutzen Sie doch einfach die Kommentar-Funktion hier auf der Seite. Über eine lebhafte Diskussion würden wir uns freuen.

Tags: , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kommunalpolitik | Landespolitik | Ortsverband

Bericht Schulausschuss-Sitzung vom 19.03.2010

Autor: Michaela Wagner Do, 18. März 2010 19:26

An dieser Sitzung haben teilgenommen Patrick Erz (Ratsmitglied) und Michaela Wagner (Sachkundige Bürgerin).

Bereits bei der letzten Schulausschuss -Sitzung wurde über die probeweise Einführung der integrativen Beschulung an der GHS Inden ab dem Schuljahr 2010/11 informiert. Nachdem dies auch das Thema auf der Schulkonferenz vom 16.03. war, konnte in der heutigen Sitzung des Schulausschusses darüber abgestimmt werden. Da wir als FDP jede Förderung von Bildung begrüßen und unterstützen, haben wir dem Antrag zugestimmt. Zusammen mit den anderen Fraktionen konnte so ein einstimmiges Ergebnis für dieses Pilotprojekt erreicht werden.

Tags: , , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Gemeinde | Kommunalpolitik

Eintrittsgeld am Indemann abgelehnt

Autor: Peter Wagner Sa, 06. März 2010 08:22

Nachdem die anderen Fraktionen im Indener Rat unseren Antrag auf Erhebung von Eintrittsgeldern für Ortsfremde einmütig abgelehnt haben, wird es für sie schwer werden, den Bürgern zu vermitteln, warum die Indener für alle Kosten dieses Aussichtsgerüstes aufkommen sollen. Hier werden Denkmäler erbaut, aus denen der Gemeinde keine Einnahmen sondern nur Kosten entstehen.

 

Da wird für andere, nach unserer Auffassung wichtigere, Ausgaben kein Geld mehr vorhanden sein. Wir sind gespannt auf den Haushaltsentwurf.

Tags: , , , , ,

Kategorien: Fraktion | Kommunalpolitik | Gemeinde

Neue Webseite am Start

Autor: Peter Wagner Fr, 05. März 2010 14:37

Wie Sie sehen, hat sich auf unserer Webseite einiges getan, eigentlich ist es eine völlig neue Webseite geworden.

Der Kern waren schon immer die aktuellen Informationen. Und genau die wollten wir mit dieser neuen Seite hervorheben und Ihnen übersichtlich darstellen. Daher haben wir uns entschieden unseren Internetauftritt als sogenanntes Blog zu präsentieren. Hierbei stehen aktuelle Beiträge im Vordergrund und neben der chronologischen Auflistung stehen Ihnen rechts auf der Seite einige Funktionen zur komfortablen Suche zur Verfügung

Dort finden Sie auch interessante Links und auch Informationen zu uns als Ortsverein, der Fraktion, Bürgerinformationen und mehr. Sehen Sie es uns bitte nach, wenn noch nicht alle Informationen vollständig vorhanden sind. Zum einen sind wir dabei die Seite noch mit Inhalten zu füllen, weil wir nicht zu lange offline bleiben wollten. Zum anderen wird diese Seite immer 'leben', es wird sich also ohnehin immer lohnen ab und zu einmal bei uns reinzuschauen.

Wir sind sicher, dass Sie sich schnell zurechtfinden werden. Sollten Sie Hilfe brauchen, Anregungen haben oder uns Ihre Meinung mitteilen möchten, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Seite gut bei Ihnen ankommt und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Peter Wagner

Tags: , , , , ,

Kategorien: Bundespolitik | Fraktion | Landespolitik